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Feuerwehr übt den Umgang mit einem Defibrillator

In 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein sogenanntes Kammerflimmern vor. Ein Defibrillator kann diese elektrisch kreisende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von mindestens 70 Prozent aller Herzmuskelzellen unterbrechen.

Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff (Gehirnischämie) binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann.

Aus diesem Grund wurde auch in jedem Ortsteil der Gemeinde Freisen ein oder mehrere automatisierte(r) Defibrillator(en) (AED) platziert. Der erfolgreiche Einsatz eines AED steht und fällt mit der richtigen Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Der AED ist nur eine Ergänzung, kein Ersatz. Jedoch ist entscheidend zu erwähnen, dass bei einem Kammerflimmern pro Minute die Überlebenschance des Patienten um 10 % sinkt. Daher muss und sollte der Einsatz eines "Laiendefibrillators" so früh wie möglich stattfinden.

Die Kameraden des Löschbezirk Freisen wurden an der letzten Freitagsübung unter der Leitung von Reiner und Björn Werth im Umgang mit einem AED und der Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult. Dabei stellte sich wieder einmal heraus, wie einfach es ist einen solchen „Defi“ zu bedienen und somit auch Leben retten zu können.

Vielen Dank an Reiner und Björn Werth für die Ausbildung!

Text und Bilder: Christian Alles

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