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Erfolgreicher Abschluss des Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs

Vom 16.02. bis 10.03. fand in unserer Gemeinde ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang statt, der von 16 Teilnehmern besucht wurde. Der praktische Teil fand auf der Atemschutzübungsstrecke in Ottweiler statt, wo die Feuerwehrangehörigen unter hoher körperlicher und psychischer Belastung verschiedene Übungen durchführen mussten: Nach der Bestimmung der Vitalparameter durch medizinisches Fachpersonal waren zuerst zwei Sportgeräte zu absolvieren. Danach ging es in den „Käfig“ Hier war ein Labyrinth aufgebaut, in welchem ein Trupp seinen Weg finden musste: durch enge Röhren, durch Falltüren, mal kriechend, mal krabbelnd, mal nach oben, mal nach unten in absoluter Dunkelheit!

Anschließend warteten noch zwei Sportgeräte und dann erst durfte das Atemschutzgerät abgelegt werden. Während der kompletten Übung wurde ständig die Pulsfrequenz übertragen und deren Verhalten im Labyrinth durch Infrarotkameras überwacht. Da es leider immer wieder in Deutschland zu tragischen Unfällen durch nicht sachgemäß angelegte Feuerwehrbekleidung kommt, was durch Hektik oder mangelnde Praxis zu erklären ist, legt man in dieser Ausbildung besonders großen Wert auf das korrekte Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Jeder Reißverschluss, jeder Klettverschluss muss sorgfältig verschlossen werden, bevor der Pressluftatmer (PA) aufgeschnallt wird.

Vor jedem Gebrauch wird eine Kurzprüfung an Pressluftatmer und Maske durchgeführt, damit der Atemschutzgeräteträger sicher sein kann, dass sein Gerät wirklich sicher einsatzbereit ist. Gerade Atemschutzgeräteträger müssen körperlich sehr gut trainiert und sportlich aktiv sein. Oftmals wird die physische Belastung unterschätzt. Dieser Lehrgang sei besonders motiviert gewesen, wie Gemeindewehrführer Paul Haupenthal nach der schriftlichen Prüfung bei der Überreichung der Urkunden ausführte. Er habe großen Respekt vor der erbrachten Leistung und wisse nur zu gut, welch beklemmendes Gefühl es sein kann, zum ersten Mal mit kompletter Montur durch enge Bereiche zu kriechen, um vermisste Personen aufzuspüren. Michael Bauerfeld, stellvertretender Atemschutzgerätewart, dankte am Ende allen Ausbildern und vor allem auch den Kameraden der Atemschutzwerkstatt, die durch das Warten der Atemschutzgeräte und der Masken sowie das Füllen der Flaschen eine sehr große Verantwortung tragen.

In 34 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht wurden neben gesetzlichen Grundlagen die Einsatzgrundsätze von Brandeinsätzen und Technische Hilfeleistungen vertieft. Dabei wurde auf das Wissen in der vorausgehenden Ausbildung aufgebaut. Neben der richtigen Vorgehensweise bei der taktischen Ventilation von Gebäuden, vermittelten die Ausbilder die Themen "ABC Gefahren", "Brennen und Löschen" und Fahrzeugkunde. 

Text: Natalia Schinhofen

 

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