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Nr. 21 | 11.07.2023 | 18:15 Uhr | THK - Hilfeleistung nach Extremwetterereignis

Am Dienstag warnte der Deutsche Wetterdienst bereits mit einer Vorwarnung vor schweren Gewittern. Gegen 17.50 Uhr wurde die Meldung präziser und laut dem Wetterradar stand die Wetterfront unmittelbar vor dem Landkreis St. Wendel. Gegen 17.59 Uhr alarmierte die integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die ersten Feuerwehrkräfte u.a. nach Güdesweiler und Tholey zu umgestürzten Bäumen. Die Meldung „Dach durch Windböe abgedeckt“ im Freisener Ortsteil Asweiler ging gegen 18.05 Uhr ein. Nachfolgend stellte sich der Einsatzbereich Asweiler / Eitzweiler als Einsatzschwerpunkt im Landkreis St. Wendel mit über 50 beschädigten Häusern dar.

An einigen Gebäuden kam es zu kleineren Sachschäden und Beschädigungen durch umherfliegende Teile. Bei einem bewohnten Wohngebäude in der Husselstraße wurde das komplette Dach durch die Macht der Windböe angehoben und kam auf dem Nachbargrundstück zum Liegen. Auch wenn der Sachschaden immens war, wurde niemand verletzt. Das THW übernahm die Einsatzstelle und sicherte das Dach provisorisch, sodass die Gebäude vor weiteren Regenmassen geschützt sind. Weitere Wohn- und Gartenhäuser wurden ebenfalls teilweise abgedeckt. In enger Absprache zwischen THW und Feuerwehr konnten die Einsatzstellen nach und nach abgearbeitet und die Dächer gesichert werden. Das DRK sowie Malteser übernahmen neben der Verpflegung mit kühlen Getränken und Essen auch die Absicherung der Einsatzkräfte. Die Notfallseelsorge und die First Responder waren ebenfalls im Einsatz. Für die Feuerwehr konnte der Einsatz in Asweiler nach knapp 11 Stunden, gegen 3.30 Uhr, beendet werden.

Über die Schadenshöhen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht. Ob es sich nun tatsächlich um einen Tornado gehandelt hat, müssen die Meteorologen anhand Bilder / Videos nun prüfen. Neben dem Schwerpunkt in Asweiler mussten von den Feuerwehren weitere 20 Einsatzstellen mit umgestürzten Bäumen und teilüberflutete Straßen abgearbeitet werden.

Im Einsatz in Asweiler waren, mit ca. 120 Einsatzkräften, die Löschbezirke Asweiler, Freisen, Haupersweiler, Oberkirchen, St. Wendel - Kernstadt (DLK), Bosen-Eckelhausen (DLK), das THW der Ortsverbände Nohfelden und Freisen sowie Einheiten des Katastrophenschutzes Landkreis St. Wendel. Der Verpflegung wurde durch Verpflegungszug des Landkreis St. Wendel, bestehend durch Einsatzkräfte vom DRK und Malteser, sichergestellt.

Text: FW LKWND/BI Schäfer

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