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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Wochenende, fand von Freitag auf Samstag der sog. "Berufsfeuerwehrtag" der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Freisen statt. Dabei sollte den Jugendwehrmitgliedern durch Einsatzübungen die Arbeit einer Berufsfeuerwehr in einer 24-Stunden Schicht näher gebracht werden.

Los ging es am 14. September um 18:00 Uhr. 7 Jugendliche unserer Jugendwehr bezogen die "Hauptfeuerwache 1" und bauten ihr Nachquartier auf. Bereits kurz nach 19:00 Uhr löste zum ersten Mal der Meldeempfänger des Wachführers aus. "Auslaufendes Gefahrgut aus LKW im Industriegebiet" lautete die Alarmmeldung. Zusätzlich wurde die Einsatzabteilung der Aktivewehr ebenfalls über die Kreiseinsatzzentrale alarmiert. Es handelte sich um eine Alarmübung, bei der die Jugendwehr den aktiven Helfer zu Hand ging und erste Grundlagen eines Gefahrstoffeinsatzes kennenlernten.

Nach dem gemeinsamen, abendlichen Schwenken vor dem Feuerwehrhaus, musste die Mannschaft zu einer unklaren Feuermeldung am alten Steinbruch Richtung Eitzweiler ausrücken. Dort brannten Holzreste und drohten auf eine Wiese überzugreifen. Durch den raschen Einsatz des Schnellangriffsschlauches konnte eine Brandausbreitung verhindert werden und das Feuer gelöscht werden. Nachdem das Tanklöschfahrzeug wieder aufgetankt und alle Geräte wieder einsatzbereit waren, kehrte ab ca. 23:45 Uhr Nachtruhe ein.

Der Schlaf wurde jedoch jäh um 07:00 Uhr durch den lauten Alarmton des Meldeempfängers beendet. Diesmal lautete die Meldung: "Technische Hilfeleistung - Person unter Baumstamm eingeklemmt". Mit Rüstwagen und Mannschaftstransportwagen ging es im Morgengrauen mit Blaulicht zur Schutzhütte auf dem Hellerberg. Die Person war im Fußbereich zwischen 2 Baumstämmen eingeklemmt. Der Patient wurde erstversogt und durch den schnellen Einsatz von Hebekissen und Rüstholz konnte der Dummy befreit werden. Direkt nach dem anschließenden Frühstück ging auch schon der nächste Alarm ein: Die automatische Brandmeldeanlage in einem Freisener Industriebetrieb hatte ausgelöst. Jedoch gab der Einsatzleiter kurz nach der Erkundung Entwarnung. Ein technischer Defekt hatte einen Brandmelder ausgelöst und somit einen Fehlalarm verursacht.

Gegen 10:30 Uhr wurde es jedoch ernst: Die Leitstelle löste das Alarmstichwort "Brand 3" aus und meldete "Lagerhallenbrand auf dem Gemeindebauhof". Die "Berufsfeuerwehren" aus Freisen, Asweiler, Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen und Reitscheid mit rund 42 Jugendwehrkräften sowie 8 Helfer des DRK Oberkirchen rückten an, um den Großbrand unter Kontrolle zu bekommen. Neben dem Aufbau der Wasserversorgung und der Aufnahme der umfangreichen Löscharbeiten mussten 2 verletzte Personen gerettet werden. Diese wurden dann vom DRK weiter notfallmedizinisch versorgt. Ca. 1,5 Stunden nach der Alarmierung meldete der Einsatzleiter "Feuer aus". Auch Bürgermeister Karl-Josef Scheer war vor Ort, um sich ein Bild von hervorragender Jugendfeuerwehrarbeit zu machen. Im Anschluss fand am Gerätehaus Oberkirchen ein kameradschaftliches Mittagessen mit kleinem Umtrunk statt. Eine gute Gelegenheit für die Floriansjünger sich über Einsätzen und Erlebnissen auszutauschen.

Gegen 15:00 Uhr war dann Schichtende für die 7 Kameraden unseres Löschbezirkes. Alle waren von den 2 Tagen sehr begeistert und freuten sich schon auf das Nächste mal.

 

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