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Wohnhausbrand - Großeinsatz in Grügelborn

Einsatzstichwort: Brandeinsatz 2
Meldung: Wohnhausbrand, Personen im Gebäude
Datum: 06.11.2011
Uhrzeit: 22:46 Uhr

 

Bericht:

Am späten Abend des 06.11.2011 gegen viertel vor 11, wurde der Kreiseinsatzzentrale ein Wohnhausbrand in Grügelborn gemeldet. Der Disponent alarmierte gemäß Alarm- und Ausrückeordnung nach dem Stichwort "Brand 2". Um 22:46 Uhr lösten die Meldeempfänger und Sirenen für über 50 Kameraden der Löschbezirke Grügelborn, Freisen, Haupersweiler (ELW) und Reitscheid der Feuerwehr der Gemeinde Freisen aus. "Wohnhausbrand, mehreren Personen im Gebäude, Lindenbornstraße" Mit dieser dramatischen Meldung wurden zusätzlich 2 Rettungswagen und ein Notarzt sowie Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes in Marsch versetzt.

Schon nach 3 Minuten konnte alle 3 Fahrzeuge unseres Löschbezirks vollbesetzt den Standort zügig verlassen. Über Funk kam von dem schon am Einsatzort eingetroffenen Kameraden aus Grügelborn die Meldung, dass eine im Haus integrierte Garage in Brand stand und, dass sich nach Angaben der Bewohner keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Bei unserem Eintreffen war die Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten bereits im Aufbau. Die Brandbekämpfung an der Garage war bereits aufgenommen worden. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz betraten das verrauchte Wohngebäude, um auszuschließen, dass doch noch Menschen im Haus waren. Das Übergreifen des Feuers auf das restliche Gebäude konnte durch einen schnellen Löscheinsatz verhindert werden. Das weitere Ablöschen des Garagenbrandes, gestaltete sich insofern schwierig, da diese mit Gegenständen zugestellt war, die mühselig nach und nach durch Trupps unter Pressluftatmern aus der Garage gezogen und abgelöscht werden mussten. Ingesamt waren 7 Trupps im Atemschutzeinsatz, die sich anschließend im Schnelleinsatzzelt des Lbz. Grügelborn von ihrem kräftezehrendem Einsatz ausruhen konnten. Aufgrund der Vielzahl von Passanten, die sich an der Einsatzstelle aufhielten, wurde gegen 23:42 Uhr ein Notfallseelsorgeteam alarmiert, um diese Personen zu betreuen. Außerdem wurde das Wohnhaus mit einem Lüfter rauchfrei gemacht und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet.

Erst gegen 02:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet. Jedoch stellten unsere Grügelborner Kameraden bis in die frühen Morgenstunden die Brandwache und der Atemschutzgerätewart der Gemeinde Freisen musste in der Atemschutzwerkstatt Atemschutzgeräte prüfen, -flaschen füllen und -masken reinigen. Er und die unterstützenden Kameraden verließen auch erst gegen 07:30 Uhr morgens die Werkstatt.

 

Sonstiges:

Alarmzeit:
22:46 Uhr
Ausrückzeit:
22:49 Uhr
Einsatzende:
02:00 Uhr
   
Einsatzleiter:
Paul Haupenthal (Wehrführer)
Zugführer Lbz. Freisen:
Jochen Becker
Fahrzeuge:
- Lbz. Freisen: TLF 16/24, RW-Kran, MTW 
- Lbz. Grügelborn: LF 8/6, MTW
- Lbz. Haupersweiler: ELF 1, KTLF
- Lbz. Reitscheid: KTLF, GW-Sturm
- KdoW (Wehrführer)
Mannschaftsstärke:
1/51 (Lbz. Freisen: 1/22)
Rettungsdienst:
RTW 6931, RTW 6831, NEF 5321
Polizei:
diverse Einsatzkräfte
Sonstige:
- Bürgermeister der Gemeinde Freisen 
- Gemeindewehrführer
- stellv. Gemeindewehrführer
- Deutsches Rotes Kreuz
- Notfallseelsorge mit 5 Einsatzkräften
- Pressewart Feuerwehr Gemeinde Freisen
- Pressesprecher Feuerwehren Landkreis St. Wendel
- diverse Medienvertreter
   


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Einsatzort:


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