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Ganztagesausbildung 2012

Für Feuerwehr und Rettungsdienst hieß es am Samstag den 23. Juni insgesamt viermal „Technischer Hilfe Einsatz in der Gemeinde Freisen“. Anlass hierfür war die fünfzehnte Ganztagesübung des Löschbezirkes Freisen mit insgesamt vier Einsatzszenarios aus dem Bereich der technischen Unfallhilfe. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst stand hierbei an oberster Stelle. Den Einsätzen wurde durch die Gruppe realistische Unfalldarstellung St. Wendel (RUD) Leben eingehaucht. Durch Statisten wurden die Einsätze so real wie möglich nachgestellt. Auch die Szenarios selbst sind im echten Leben bereits passiert und haben daher einen realen Hintergrund. Der Rettungsdienst nutzte diesen Tag, um die Ausbildung der Lehrrettungsassistenten und auszubildende Rettungsassistenten zu intensivieren. Durch die brandheißen Einsätze und die hohen Temperaturen wurde den Einsatzkräften einiges abverlangt.

Beim ersten Szenario am Bahnhof Schwarzerdem hieß die Einsatzmeldung "Verkehrsunfall Schienenfahrzeug, Personen eingeklemmt". Hier wurde ein Unfall zwischen der Ostertalbahn und einem PKW simuliert. Es galt, die Verletzten zu betreuen und anschließend schnell und sicher aus dem demolierten Fahrzeugwrack zu befreien. Neben den Personen im Fahrzeug wurde der Lokführer von einem weiteren Team versorgt, betreut und befreit werden. Auf dem Bahngelände musste auch auf das Umfeld geachtet werden, da die Gleisanlage eine Gefahr für Material und Einsatzkräfte darstellt. Besondere Vorsichtsmaßnahmen wie der dreifache Brandschutz (Wasser, Pulver, Schaum) wurden zur Sicherheit aufgebaut. Die Verletzten konnten nach Absprache mit dem Rettungsdienst mit hydraulischem Rettungsgerät zügig befreit und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Vor der Mittagspause wurde an der Parallelstraße zwischen Freisen und Oberkirchen ein weiterer Einsatz mit zwei Fahrzeugen in Angriff genommen. Hierbei ist eines der Fahrzeuge auf der Fahrerseite nach einem Überschlag zum stehen gekommen. Das andere Fahrzeug landete im Straßengraben, einer der drei Insassen wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und musste erst gesucht werden. Die Fahrzeugwracks wurden durch die beiden Rettungssätzen der Löschbezirke Freisen und Oberkirchen geöffnet, um die Verletzten patientengerecht aus den Fahrzeugen zu befreien. Die Statisten spielten hierbei Verletzte unter Drogen- sowie Alkoholeinfluss (und dies sehr glaubwürdig), was die Befreiung der Personen etwas erschwerte.
Zum dritten Einsatz ging es nach Freisen zum Betriebsgelände eines Autohauses. Hier war ein PKW Unfall mit einem Radfahrer gemeldet worden. Der Radfahrer stürzte durch den Aufprall einen Abhang hinunter und das Fahrzeug überschlug sich und kam auf der Seite zum Stehen. Mit dem Stabfast System des Löschbezirk Freisen wurde der PKW gesichert und stabilisiert. Der Rettungsdienst brachte Helfer an das Fahrzeug, um die Verletzten zu betreuen. Die Feuerwehr begann indes über die Heckklappe das Fahrzeug mit Schere und Spreizer zu öffnen. Das Dach des PKW wurde seitlich aufgeklappt, um die Insassen zu befreien. In der Zwischenzeit konnte der Radfahrer ebenfalls von Rettungsdienst und Feuerwehr betreut und mit einer Trage zum Rettungswagen gebracht werden.
Der letzte Einsatz des Tages fand auf dem Betriebsgelände eines Baustoffhändlers statt. Hier wurde ein LKW-Unfall inszeniert, bei dem bei Rangierarbeiten ein Mitarbeiter zwischen Zugmaschine und Anhänger eingeklemmt worden ist. Ein weiterer Mitarbeiter wurde vom Anhänger überrollt. Hierbei musste die eingeklemmte Person gestützt, versorgt und befreit werden und dies auf engstem Raum und innerhalb kürzester Zeit. Die Lösung war schnell gefunden. Die Person wurde von Feuerwehr gestützt und von Rettungsdienst versorgt. In der Zwischenzeit kümmerte sich weitere Kräfte um die Person unter dem Anhänger sowie um den Fahrer der Zugmaschine. Ebenfalls zeitgleich brachte man die Seilwinde des Tanklöschfahrzeugs in Stellung, damit die Zugmaschine vom Anhänger weg gezogen werden konnte. Die eingeklemmte Person konnte dadurch befreit werden.

Auch die fünfzehnte Auflage der Ganztagesübung hat den über 60 Einsatzkräften wieder einiges an Erfahrung gebracht, da hier auch Szenarios sind, welche nicht alltäglich passieren. Die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst hat sich über den Tag hin immer weiter verbessert. Auch die Übungslieter Jochen Becker und Paul Haupenthal haben am Abend sehr positiv auf den Verlauf der Ganztagesübung zurückblicken können. Allen Helfern und "Unfallbeteiligten" ein herzliches Dankeschön für den gezeigten Einsatz. Ohne sie wäre eine solche Aktion nicht durchführbar.

Autor: Florian Schneider (Pressewart Feuerwehr der Gemeinde Freisen) 

 

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Übung 2: (Übung 3 und 4 weiter unten)

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Übung 3:

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Übung 4:

 

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